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Elektrosmog durch Solaranlagen vermeiden: 8 Tipps

Petra Coll Exposito
Petra Coll Exposito

Feng Shui Dozentin, Feng Shui Beraterin & Feng Shui Master

Die Nachhaltigkeit ist ein Thema, das in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Sie geht daher auch an Personen nicht vorbei, die ihre Räumlichkeiten nach Feng Shui einrichten wollen oder bereits eingerichtet haben. Für sie stellt sich also die Frage, wie sich Feng Shui und Nachhaltigkeitsaspekte in Einklang bringen lassen. Eine häufige Überlegung ist dabei die Investition in eine Solaranlage, schließlich bringt diese zahlreiche Vorteile mit sich. Allerdings werden in diesem Zuge oftmals auch negative Auswirkungen wie Elektrosmog befürchtet. Es lohnt sich daher ein genauerer Blick auf das Thema, damit Du eine für Deinen Einzelfall optimale Entscheidung treffen kannst.

Wie hängen Feng Shui und Nachhaltigkeit zusammen?

Feng Shui spielt für immer mehr Menschen eine wichtige Rolle, wenn sie ein Haus bauen oder ihre Wohnung einrichten. Trotzdem müssen sie dabei auch andere Aspekte beachten, zum Beispiel rechtliche Vorgaben, finanzielle Aspekte oder eben die Nachhaltigkeit.

Solaranlagen gewinnen an Beliebtheit, um einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten und sich unabhängig zu machen von Netzbetreibern sowie steigenden Kosten. Es sind somit nicht nur, aber auch finanzielle Argumente, die für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sprechen.

Moderne Anlagen können dafür mittlerweile auf einer Vielzahl an unterschiedlichen Dächern installiert werden, weshalb es sich durchaus lohnt, sich einmal professionell beraten zu lassen, die individuellen Möglichkeiten abzuklären und die Kosten für die Solaranlage realistisch zu berechnen. Bleibt nur die Frage offen, ob und inwiefern sich eine solche PV-Anlage auf dem Dach auch auf das Feng Shui auswirkt, obwohl sie nicht wirklich im Inneren des Hauses sicht- und spürbar ist?

Mit Feng Shui zu einem erfüllten Leben?

Tatsächlich hängen Feng Shui und Nachhaltigkeit eng zusammen, sodass sich ein Einfluss der Solaranlage auf das Innere der Räume beziehungsweise das Wohlbefinden darin nicht mit Sicherheit ausschließen lässt.

Im Feng Shui geht es schließlich um den Energiefluss, der durch eine naturnahe Gestaltung gefördert werden, aber auch durch Einflüsse wie beispielsweise Elektrosmog gestört werden kann. Zudem wird empfohlen, möglichst natürliche Elemente zu wählen, was eine Solaranlage zumindest zum jetzigen Stand noch nicht leisten kann.

Dafür entspricht sie aber einem weiteren Feng-Shui-Grundsatz: Ein nachhaltiges Umfeld wirkt sich positiv auf die psychische sowie physische Gesundheit aus. Eine Gestaltung gemäß Feng Shui und eine Solaranlage auf dem Dach können sich daher optimal ergänzen, allerdings bringt die Kombination auch einige Stolpersteine mit sich, die es zu kennen und zu berücksichtigen gilt.

Elektrosmog durch Solaranlagen – ist die Befürchtung berechtigt?

Bestenfalls sollte eine Solaranlage also nicht die Optik und die Funktionalität der eigenen vier Wände stören. Da sie sich außerhalb des Sichtbereichs befindet, ist dies in den Innenräumen aber in der Regel kein Problem. Mehr Berücksichtigung muss dieser Aspekt bei der Gestaltung der Außenbereiche erhalten. Aber auch im Inneren kann es gemäß Feng Shui zu Störungen durch eine Photovoltaikanlage kommen, und zwar durch potenziellen Elektrosmog.

Prinzipiell haben Solarpaneele also keinen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden oder den Energiefluss im eigenen Zuhause, da sie sich harmonisch ins Dach einfügen.

Lediglich im Hinblick auf elektrische Felder gibt es immer wieder Diskussionen. Um diesen Einfluss realistisch zu bewerten, lohnt es sich, sich einmal über die Technik in den PV-Modulen zu informieren: Der Strom wird darin in Form von Gleichstrom erzeugt, sprich es entsteht ein magnetisches Gleichfeld, das bezüglich Elektrosmog deutlich weniger Probleme macht als ein Wechselfeld.

Zudem findet die Stromproduktion nicht dauerhaft statt, sondern ausschließlich bei einer ausreichenden Sonneneinstrahlung und somit auch lediglich tagsüber. Schlafstörungen durch Elektrosmog aufgrund eines PV-Generators sind daher nicht zu befürchten.

Weitere Einflüsse sind die Größe der Anlage, der Umfang der Stromproduktion sowie die Wechselrichtertypen.

Unterm Strich ist das Problem mit Elektrosmog bei Solaranlagen also deutlich geringer als oftmals angenommen. Völlig unbegründet ist die Befürchtung allerdings nicht, denn der erzeugte Gleichstrom muss selbstverständlich früher oder später in den netzkonformen Wechselstrom umgewandelt werden und dies geschieht im sogenannten Wechselrichter. Hierbei kann es zu den bereits erwähnten, kritischeren magnetischen Wechselfeldern kommen, und zwar unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit.

Das Modulfeld zu erden, ist dann die effektivste und zugleich simpelste Lösung.

Tipps, um Elektrosmog durch Photovoltaik zu vermeiden

Fakt ist demnach, dass durch Solaranlagen Elektrosmog entstehen kann, ebenso wie durch alle anderen elektronischen Geräte in Deinem Zuhause auch. Diese Gefahr ist jedoch deutlich kleiner als oftmals angenommen und es gibt simple Lösungen, um den Elektrosmog zu minimieren oder – besser noch – vollständig zu verhindern. Hier daher einige hilfreiche Tipps, damit Du nicht auf die Vorteile einer Photovoltaikanlage verzichten musst, aber Dein Zuhause dennoch nach Feng Shui einrichten und vor Elektrosmog schützen kannst:

1. Das Modulfeld erden.

Wie Du nun bereits weißt, ist es sinnvoll, das Modulfeld der Solaranlage zu erden, um Elektrosmog zu minimieren oder gänzlich zu eliminieren. Es lohnt sich, diesbezüglich mit einem erfahrenen Experten zu sprechen, um die PV-Anlage von Beginn an so in das eigene Zuhause zu integrieren, dass sie nicht zum energetischen Störfaktor wird. Eine solche Erdung oder Ableitung kann außerdem bei anderen Bauteilen sinnvoll sein, um elektromagnetische Störungen zu minimieren und sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß abgeleitet werden.

2. Den PV-Generator und die Wohnräume trennen.

Sinnvoll ist es außerdem, den Generator so weit wie möglich von den Räumlichkeiten entfernt zu installieren, in denen Du Dich am meisten aufhältst. Je mehr Distanz möglich ist, desto besser. Im Zweifelsfall sollte er lieber nahe den Räumen positioniert werden, in denen Du Dich nachts aufhältst als bei jenen, die tagsüber Dein hauptsächlicher Aufenthaltsort sind – da die Solaranlage in der Nacht eben nicht arbeitet.

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3. Auf Leiterschleifen möglichst verzichten.

Eine häufige Ursache von Elektrosmog durch elektronische Geräte sind auch die Leiterschleifen. Sie sollten daher nur in geringstmöglicher Anzahl und kleinstmöglicher Größe genutzt werden, beispielsweise als Blitzschutz für die Solaranlage.

4. Auf eine gute Abschirmung achten.

Ist die Distanz der Solaranlage zu den Wohn- oder Schlafräumen zu gering, sodass Du energetische Störungen durch Elektrosmog befürchtest, so kann eine zusätzliche Abschirmung sinnvoll sein. Hierfür stehen spezielle Abschirmmaterialien sowie Farben zur Verfügung, die dabei helfen können, Elektrosmog zu reduzieren. Informiere Dich also, ob diese Anstriche und Materialien in Deinem individuellen Fall verfügbar und sinnvoll sind, um die potenzielle elektromagnetische Strahlung zu blockieren.

5. In eine spezielle Verkabelung investieren.

Eine Abschirmung ist auch bei der Verkabelung sinnvoll, da diese oft Berührungspunkte mit den Wohnräumen hat und somit ebenfalls eine potenzielle Quelle für Elektrosmog darstellt. Die Kabel und Technik sollten daher mit geeigneten Materialien abgeschirmt werden, weshalb sich vor dem Verlegen eine professionelle Beratung lohnt.

6. Regelmäßige EMF-Messungen durchführen.

Falls Du Dir trotzdem unsicher bist, ob die Solaranlage und ihre Bestandteile zu Elektrosmog in Deinem Zuhause führen, bieten sich regelmäßige EMF-Messungen an. Spezielle EMF-Messgeräte helfen dabei, die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern zu überwachen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Weiterhin kann eine Fachkraft für Elektroinstallationen oder ein spezieller EMF-Experte eine professionelle Einschätzung der Situation abgeben und dabei helfen, Elektrosmog durch die Solaranlage zu verhindern.

7. Elektrosmog bekämpfen durch Frequenzmanagement.

Elektrosmog durch elektronische Geräte zu bekämpfen, klingt auf den ersten Blick wenig zielführend. Es gibt mittlerweile aber spezielle Technologien, die Funkfrequenzen steuern und dadurch elektromagnetische Belastungen minimieren können. Es lohnt sich daher, Dich zumindest einmal über die Optionen zu informieren und zu prüfen, inwiefern ihr Einsatz in Deinen vier Wänden sinnvoll ist.

8. Die Solaranlage regelmäßig überprüfen (lassen).

Zuletzt kann es passieren, dass Elektrosmog erst mit der Zeit entsteht, indem die Solaranlage beschädigt wird, die Materialien zur Abschirmung spröde werden oder es zu Fehlfunktionen kommt. Deshalb ist eine regelmäßige Inspektion und Wartung der PV-Anlage unerlässlich – häufig sind diese in den Dienstleistungen des Anbieters, der auch die Installation übernimmt, bereits enthalten.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nichts gegen die Installation einer Solaranlage auf dem Dach spricht, wenn Du Deine Wohnung beziehungsweise Dein Haus nach Feng Shui gestaltet hast. Allerdings ist es wichtig, Dich über die geschilderten Besonderheiten zu informieren und geeignete Maßnahmen ergreifen, um Elektrosmog zu verhindern beziehungsweise zu minimieren. Dann kannst Du die Vorteile einer eigenen PV-Anlage optimal ausnutzen, ohne energetische oder andere Nachteile befürchten zu müssen – für ein Leben im Einklang von Feng Shui und Nachhaltigkeit.

Melde Dich gerne damit wir auch Deine Möglichkeiten der Raumqualität verbessern und das ganz persönlich.

Ich freue mich schon auf ein persönliches Gespräch. Buche gerne noch heute einen persönlichen Termin mit mir. Glück aus allen Richtungen wünscht Dir

Deine Feng-Shui Petra

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