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Als mein Sohn diesen Artikel schrieb, war ich sehr erstaunt. Denn die Gedanken eines so jungen Menschen über die Wahrnehmung der Zeit finde ich enorm. Im Feng Shui bewerten wir Experten die Zeit immer mit. Schließlich unterliegt das Haus auch Kriterien und wird sozusagen „älter“. Lass Dich überraschen, was noch alles hinter der Wahrnehmung der Zeit steckt.

Eine etwas andere Betrachtung der Wahrnehmung der Zeit
geschrieben von meinem Sohn Shady Coll Exposito.

„Die Zeit fliegt“, ein allgegenwärtiges Sprichwort. Damit wird beschrieben, wie schnell doch die Zeit vergeht und ein Ereignis von einem gezogen ist. Es ist die Zeit, die einem in einigen Momenten davonfliegt und in anderen wie angehalten scheint.

Sie kann auch ein Ereignis verlängern oder verkürzen. Objektiv betrachtet, sind die kleinsten Abstände von der einen Sekunde bis zur nächsten definiert. Jedoch ist es die subjektive Wahrnehmung der Zeit eines jeden Menschen, die Erlebnisse unterschiedlich vergehen lassen. Demnach liegt es auch im Auge jedes einzelnen Betrachters, dass ein anderer Eindruck entsteht.

Ist der Mensch somit selbst in der Lage, seine Wahrnehmungen zu einem gewissen Grad zu steuern?
Könnten wir damit einem schnell vergänglichen Leben entkommen? Oder sind wir doch nur an die Geschehnisse unserer Umgebung gebunden?
Um zu einem besseren Verständnis der Antworten zu gelangen, muss erst einmal eine grundlegende Frage geklärt werden.

Wann nehmen wir Zeit wie wahr?

Zu einem ähnlichen Thema äußerte sich einst der renommierte Wissenschaftler Albert Einstein.

Wahrnehmung der ZeitEr sagte: “Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. […]“1

Glauben wir Einstein, dann sind es die erfreulichen Momente, die wir als schnell vergänglich erachten. Die weniger erfreulichen sind auf der anderen Seite die, die uns manchmal ewig vorkommen.

Ordnet man diese Augenblicke in eine Skala, könnte man ein Spektrum bilden, inwiefern der Mensch in bestimmten Zeiträumen die Zeit wie betrachtet. Nehmen wir beispielsweise ein Geschehen. Je erfreulicher dieses ist und je eher wir auf dessen Momente fokussiert sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Mensch seine Umgebung vergisst. Damit geht auch sein Zeitgefühl verloren.

Sei es ein nettes Gespräch, eine Achterbahnfahrt oder das Betrachten des Sternenhimmels mit dem Liebsten. Es sind solche Augenblicke, die für einen kurzen Moment unendlich erscheinen. Jedoch trotz dessen schnell vorüber sind.

Im Gegensatz dazu stehen die weniger erfreulichen Geschehnisse.

Diese werden oft mit einem sehnlichen Wunsch der schneller vergehenden Zeit in Verbindung gebracht. Beispiele dafür sind das Warten beim Arzt oder das im Unterricht mit beiden Augen auf die langsamen Zeiger der Uhr starren. Aber auch das in einer unangenehmen Situation festgehalten werden, zählt dazu. Es sind solche Augenblicke, die uns langwierig und qualvoll erscheinen. Auch sind es diese Momente, denen wir einen Großteil unserer Gedanken der Zeit widmen.

Dabei fokussieren wir nicht nur unsere Gedanken auf die Zeit.

Wir binden uns auch mit körperlichen Gesten an die langen und schweren Sekunden.
Das Klopfen mit dem Fuß auf den Boden. Der ständige Blick auf die Armbanduhr und das Aneinander reiben der Fingerspitzen sind selten bewusste, aber oft unbewusste rhythmische Bewegungen. Sie vermitteln uns ein näheres Gefühl zu der Zeit und so nehmen wir sie länger wahr.

Der Mensch selbst sehnt sich nach einem glücklichen Leben voller erfreulicher Momente.
Sind es aber nicht die erfreulichen Momente, die unsere Angst vor der „wahren Sekunde“ vertuschen? Können wir nur durch das Erleben von unerfreulichen Geschehnissen unser Leben als lang wahrnehmen und einem schnell vergänglichen Leben entkommen? Wie erklärt sich dann das Phänomen: In jungen Jahren empfindet der Mensch die Zeit als langsam verstreichend, während sie im Alter als schnell vergänglich wahrgenommen wird?

Es sind die Augenblicke und Situationen, die das Zeitgefühl rauben oder die Zeit wie verlangsamt wirken lassen. Oft sind es aber die schnell verstreichenden Momente, die mit erheiternden Erinnerungen gefüllt sind. Das sind diese, in denen wir Freude und Einzigartiges erleben. Und wenn wir sagen „wie schnell doch die Zeit vergeht“, passiert das meistens rückblickend auf ein Erlebnis.

Die Erinnerungen beanspruchen einen wichtigen Teil der Wahrnehmung der Zeit

Marc Wittmann vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg sagt, „[…] dass das Gedächtnis die Zeitwahrnehmung maßgeblich bestimmt.“2

Das Gehirn ist ein wichtiger Faktor unserer Wahrnehmung.
Ein Abstecher in die Psychologie des Gehirns zeigt einfach ausgedrückt, dass unser Gehirn entscheidet, inwiefern eine Information wichtig oder unwichtig ist. Dann wird entschieden, wie diese Information unser Kurzzeitgedächtnis verlässt. Entweder wird sie als relevant angesehen und in das Langzeitgedächtnis übertragen oder gelöscht.

Es sind also die besonderen und merkwürdigen Momente, die wir in unserem Gedächtnis behalten. Die bedeutungslosen Momente und hundertmal wiederholten Taten sind es andererseits, die wir schnell wieder vergessen.

So ist es auch gar nicht erstaunlich, dass wir vergessen, ob wir die Tür abgeschlossen oder den Herd ausgemacht haben. Anders ist es aber, wenn wir ein fremdes Land besuchen. Oder zum ersten Mal mit Schlittschuhen fahren. An solche Augenblicke erinnern wir uns noch lange Zeit.

In der Wahrnehmung der Zeit spielt das Gedächtnis eine wichtige Rolle.

Insbesondere wenn es um die rückwirkende Betrachtung von Erlebnissen geht. Erleben wir also oft Neues im Leben und lernen wir häufig fremde Dinge kennen, dann bleiben meistens diese Momente im Gedächtnis hängen. Rückblickend auf unser Leben betrachtet fühlen wir also, dass wir mehr erlebt haben. Andererseits wenn wir wenig Neues erleben oder Fremdes erlernen und unseren Alltag fast immer gleich wahrnehmen, haben wir rückblickend weniger erlebt.

Dies lässt sich auch auf die zuvor gebrachte Frage beziehungsweise das Phänomen anwenden. Inwiefern nimmt der Mensch also mit steigendem Alter die Zeit schneller wahr?

Im Stress ihres Alltages erleben und bewältigen junge Menschen mehr. Erst im höheren Alter zeigt die Ruhe der aufkommenden Monotonie weniger Neu gesehenes. Somit speichert unser Gedächtnis weniger neue Momente ab. Dementsprechend ist eine Zeitspanne für junge Menschen rückblickend länger als für ältere Menschen. Also je mehr Neues und Emotionales erlebt wird, desto eher wirkt ein zurückliegender Zeitraum länger. Das bedeutet, der Mensch kann die gefühlte vergangene Zeit abbremsen, indem er selbst mehr „erste Male“ erlebt.

Die Wahrnehmung der Zeit ist ein Paradoxon in sich selbst.

Den erlebten schönen Augenblick nehmen wir als schnell vergänglich war. Viele dieser schnell vergänglichen Momente scheinen für eine kurze Weile unendlich. Obwohl sie uns schnell wieder verlassen, so erinnern wir uns rückblickend an ein langes und erlebnisreiches Leben. Doch erst wenn der Mensch entscheidet seinen Wunschvorstellungen zu folgen und in Taten umzusetzen, kann er ein erfülltes Leben leben, welches er auch als lang wahrnehmen wird.

Zeit ist in der Regel eine in immer gleichen Abständen vergängliche Dimension mit klar definierten Abständen.

Die Zerteilung der Stunde in sechzig Minuten und der Tag mit seinen vierundzwanzig Stunden sind alles mehr oder weniger von Menschenhand bestimmte Natur basierende Paradigmen.

Nur weil die Zeit in bestimmten Abständen als schneller oder langsamer empfunden wird, ist es trotzdem unmöglich sein Leben länger oder kürzer zu leben. Ein lang wahrgenommenes Leben ist ein erlebnisreiches Leben, während das schnelle Ende im Trott des Alltags gefunden werden kann. Also rückblickend zu dem anfangs genannten Sprichwort, bleibt nur eine einzige Frage übrig:

Ist es die Zeit, die fliegt, oder ist es der Mensch, der stehenbleibt?
1 Zitate – Sprüche – Wissenschaftler 2 Warum vergeht Zeit immer schneller?

von Shady Coll Exposito

Wie geht es Dir mit der Zeitwahrnehmung?

Ich freue mich auf Deine Meinung.
Deine Petra Coll Exposito

Was sich anhört wie ein Oskar prämierter Film, ist in Wirklichkeit die Farbe des Jahres 2017! Ende letzten Jahres hat das Farbforschungsinstitut Pantone die neue Trendfarbe für diese Saison gekürt: Die Farbe des Jahres 2017 ist Greenery! Dieser erfrischende Grünton löst die beiden Pastellfarben „Rose Quartz“ und Serenity“, die im letzten Jahr den Ton angaben, ab.

Pastellrosa und Hellblau standen stellvertretend für das Verschmelzen der Geschlechtergrenzen, für das Bedürfnis nach Harmonie und für das Gefühl von Ordnung und Frieden.

Da die Pantonfarben immer die momentane globale Stimmung aufgreifen ist es überhaupt nicht verwunderlich, dass es in diesem Jahr die Farbe der Hoffnung aufs Siegertreppchen geschafft hat.

Die Farbe des Jahres 2017 – Greenery als Symbol für Wandlung und Vitalität

Der frische, gelbgrüne Farbton versinnbildlicht den Neubeginn, die Hoffnung und die Lebenskraft. In unruhigen Zeiten sehnen wir uns nach Ausgeglichenheit, Einklang mit der Natur und mehr Natürlichkeit.

„Greenery“ – das Wort zergeht einem auf der Zunge, oder? Es schreit förmlich nach Frühling, frischem Gras, gesundem Essen, Kraft tanken, entschleunigen und einfach mal durchatmen. Lerne mehr über Farben in meinem Artikel: Farben beeinflussen unser Leben.

Die Farbe des Jahres zieht in unseren Alltag ein

Die Farbe des Jahres 2017
Kaum zur Farbe des Jahres gekürt, wurde Greenery allgegenwärtig. Dieser lebensbejahende Grünton zog schneller in unseren Alltag ein als wir gucken konnten! Auf einmal waren die Superfoods, wie Avocados und saure Äpfel, nicht mehr nur einfach Grün, NEIN, sie waren Greenery!

Selbst die Mode- und Beautybranche stürzte sich wie wild auf die neue Farbe. Jacken, Kleider, Blusen und Shirts kamen in Grün daher…und sahen richtig gut aus.

Natürlich war auch in der Interiorszene die Ampel auf Grün gestellt. Designer und Möbelhersteller hatten diesen Farbton direkt in ihren Kollektionen aufgenommen: niedliche kleine Sessel, Beistelltische, Kissen, Vasen, Gardinen…greenery, wohin das Auge reicht –  selbst Pflanzen wurden wieder salonfähig.

Im Ernährungsbereich hat sich der grüne Trend auf jeden Fall durchgesetzt. Ebenso fand Grün in der Modewelt Anklang, wobei die Pastelltöne des letzten Jahres immer noch zu finden sind! Und wie sieht es in den eigenen vier Wänden aus? Haben wir darauf gewartet, uns farbige Möbel und neue Dekoration zu gönnen?

Grün in den eigenen vier Wänden

Die Farbe des Jahres 2017
Natürlich machte die Farbe des Jahres keinen Halt vor unseren heimischen Wohnzimmern. Ganz im Gegenteil, Greenery steht nach wie vor hoch im Kurs. Oder wie lässt sich sonst der anhaltende Boom von begrünten Wänden, botanischen Mustern, Pflanzen und Dekoration, die die Natur widerspiegelt, erklären? Es liegt wohl daran, dass sich diese charakteristische Farbe im Wohnbereich auf herrliche Art und Weise einsetzen lässt.

Und damit du in puncto Dekoration nicht „grün hinter den Ohren“ bleibst, haben wir ein paar wertvolle Tipps für dich:

So kombinierst du die Trendfarbe Greenery richtig:

Grün in Kombination mit Weiß und Grau:
Greenery ist die perfekte Ergänzung zu dezenten Farben wie Weiß und Grau. Dieser Frischekick peppt schlicht eingerichtete Räume ganz einfach auf.

Greenery trifft auf Weiß und Holz:
In Kombination mit warmen Holztönen macht sich Grün super, da es das Holz lebendiger wirken lässt und zum Strahlen bringt. Weniger ist bekanntlich mehr! Achte immer darauf, Holz und Grün mit viel Weiß zu kombinieren, damit dein Gesamtkonzept nicht zu überladen wirkt.

Grün gemixt mit Blau und Türkis:
Wenn dir nur eine Akzentfarbe zu wenig ist, du aber trotzdem nicht auf eine ruhige Raumstimmung verzichten möchtest, sind Blau und Türkis unverzichtbare Partner von Greenery. Frisch, zart und herrlich beruhigend wirkt dieser ausgewogene Farbmix. Auch hier gilt: Akzente setzen und nicht den ganzen Raum farblich zukleistern – viel hilft viel, kannst du hier getrost vergessen.

Grün und Rot, der Komplementärkontrast:
Du magst es lieber bunt? Kein Problem! Die ganz Mutigen bringen Komplementärfarben zusammen. In unserem Fall wäre das: Rot! Komplementärfarben liegen sich im Farbkreis gegenüber und aufgrund der Gegensätzlichkeit steigern sie sich gegenseitig. Das bedeutet, dass Rot und Grün in Kombination die höchste Farbwirkung und Leuchtkraft entwickeln und jede Farbe für sich voll zur Geltung kommt. Das ist dir doch zu krass? Dann versuch es mit der abgeschwächten Form:

Grün, Rosa und Beerentöne – ein harmonischer Kontrast:
Durch das starke Aufhellen des Rottons oder die Beimischung von Grau wirkt Rot gar nicht mehr grell und in Kombination mit Grün entsteht eine stilvolle Augenweide, die beruhigend und Stress abbauend wirkt.

Auf die richtige Dosierung kommt es an!

Die Farbe des Jahres 2017
Deko und Kunstobjekte geben jedem Raum den letzten Schliff. Vasen, Schalen, Kissen, Pflanzen, Gardinen und Lampen sind Ausdruck deines Stils und deiner Persönlichkeit, sie bringen Stimmung in deine vier Wände.

Farb- und Dekoakzente kommen zur Geltung, wenn du auf die richtige Dosis achtest. Damit deine Dekoration nicht zu überladen wirkt, sollte die Trendfarbe Greenery nur punktuell im Zimmer auftauchen. Hier ein Kissen, dort eine Vase, vielleicht noch ein farblich passendes Bild und im Handumdrehen hast du mit Kleinigkeiten deinen Wohnraum verzaubert.

Kleinigkeiten sind dir zu wenig?

Bei dir müssen die Wände oder das Sofa farbig sein? Alles kein Problem! Dein Sofa kann grün und auffällig sein, wenn sich die restliche Einrichtung des Wohnbereichs unterordnet. Schaffe optische Ausgleiche, wie neutrale Wand- und Bodenfarben. Auf weitere Akzente in der Sofafarbe solltest auf keinen Fall verzichten. Auf diese Weise schaffst du ein perfekt aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept.

Hast du einen Essplatz im Wohnzimmer, könnten ein oder mehrere Stühle, das Grün des Sofas aufgreifen. Genauso gut könnte ein Teppich mit grünen Akzenten eine optische Verbindung herstellen.

Selbst eine grüne Wand hinter deinem  grünen Sofa ist machbar. Die beiden Grüntöne sollten auf jeden Fall aus der gleichen Farbfamilie kommen. Das heißt: Die Farbtöne stammen von einer Grundfarbe ab und unterscheiden sich nur in den Nuancen, sind also heller oder dunkler. Ein Eyecatcher wäre diese mutige Kombination in jedem Fall.

Du siehst also, es ist gar nicht schwer, Räume farblich ansprechend einzurichten und zu dekorieren. Feng Shui Tipps bekommst Du in einen weiteren Artikel.

Die Farbe des Jahres 2017Zu guter Letzt:

Erlaubt ist was gefällt. Der persönliche Geschmack ist entscheidend – mach dir die Wohnwelt, wie sie dir gefällt. Du musst dich auch nicht jedem Trend unterwerfen, aber an Greenery kommst du in diesem Jahr nicht vorbei!

Und? Schwimmst du mit uns auf der grünen Welle? Zeig uns deine Ideen und dein Zuhause!

Über die Autoren:

Die Farbe des Jahres 2017Susanne Michel & Jutta Noruschat
sind zwei leidenschaftliche Home Stagerinnen, die beruflich Immobilien professionell für dem Verkauf herrichten. Unter dem Namen wohnALARM.blog teilen sie ihre Erfahrungen in puncto wohnen, geben wertvolle Tipps und verraten ihre Tricks. Auf ihrem gleichnamigen YouTube-Kanal veröffentlichen sie regelmäßig Videos zu den Themen: Do-it-Yourself, Wohntrends und Praxiserfahrungen.

Der Feng Shui Duft ist Verführung der besonderen Art.

Unser Unterbewusstsein zeigt uns wie das geht. Denn es erinnert sich immer wieder an den Duft und das damit Erlebte. Dieses Wissen können wir uns zunutze machen. Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass Dich bestimmte Düfte in eine weihnachtliche Stimmung versetzen? Oder Du manche Menschen einfach nicht riechen kannst? In Räumen geht es uns ähnlich.

Gezielt werden solche Impulse in der Werbung genutzt.

Nur um ein Beispiel zu nennen, Erdbeeren werden mit Duftaromen besprüht um den Verbraucher zum Kaufen zu verlocken. Der süße Duft der Erdbeere zeigt uns auf, dass die Frucht reif und süß ist. Meistens sind wir danach enttäuscht, da der Duft nicht mit dem Geschmackserlebnis übereinstimmt. Manch gekaufte Erdbeere schmeckt eher nach Wasser, als nach der Süße die wir erwarten.

Wissenschaftler haben auch herausgefunden, dass der Geruchs- mit dem Geschmackssinn zusammenhängt. Ist dieser bei Menschen nicht vorhanden oder abhanden gekommen, fallen diese meist in eine Depression.

Jede Wohnung, jedes Haus duftet anders.

Feng Shui DuftUnd manchmal bleibt einem bei einer Feng Shui Beratung die Luft weg. Frischluft ist nötig um verbrauchte Energie loszuwerden. Warum wird wohl so wenig gelüftet? Das hängt damit zusammen, dass wir uns an den Duft gewöhnen, der im Raum herrscht. Auch riechen wir uns meistens selbst nicht.

Mir fällt das besonders in meinem Fitness-Studio auf. Dort bin ich beim regelmäßigen Yogatraining. Vor meiner Yogastunde ist ein Aerobic-Kurs. Die vielen Teilnehmer strömen einen schweißigen, stechenden Geruch aus. Komme ich in den Kursraum, stockt mir fast der Atem. Jedoch nach nur wenigen Minuten im Kursraum haben sich meine Geruchsnerven daran gewöhnt. Dann nehme ich den Geruch nicht mehr wahr. Achte darauf, wie es bei Dir riecht und vor allem nutze das Wissen um den Duft.

Ganz besonders freut mich der Beitrag von Monika Reißler von der Firma Vielharmonie – sie ist Feng Shui Duft- und Räucherexpertin. Monika gibt Dir nützliche Tipps und sagt auf was Du zu achten hast.
Danke Dir von Herzen Monika für diesen wunderbaren Beitrag!

»Der Feng Shui  Duft« von Monika Reißler

Sicher kennst Du das: Du kommst in einen Raum und fühlst Dich sofort wohl oder unwohl. Das hat meistens auch ganz viel mit dem Duft zu tun.

Glück duftet anders als Angst oder Stress
Und so funktioniert unser Riechen. Der Duft gelangt über unsere Nase direkt in den ältesten Teil unseres Gehirns – in das Lymbische System. Dort wird der Duft sofort mit einem Gefühl verbunden und im Unterbewusstsein abgespeichert. So können wir Erlebnisse – ob gut oder schlecht – selbst nach vielen Jahren durch den Duft wieder in unser Bewusstsein bringen. Wir nehmen den entsprechenden Duft wahr und erinnern uns sofort an das damals Erlebte.

Freude riecht anders als Traurigkeit und Liebe anders als Wut.

Das hängt auch zusammen mit unseren Hormonen und Körperprozessen, die diese Emotionen in Gang setzen. Das sind alles Informationen und Energien, die sich dann in unserem Raumklima widerspiegeln und in unseren Wänden, Tapeten, Möbeln, Teppichen festsetzen.

Ein Besprechungsraum riecht anders nach einer harten Verhandlung oder einem Streitgespräch wie nach einer erfolgreichen Runde kreativer Köpfe. Ein Krankenzimmer fühlt sich anders an als ein fröhliches Kinderzimmer. Ja jede Familie hat einen eigenen „Familienduft“.

Da ist es also schon logisch, dass zu einem guten Feng Shui auch das „Reinigen“ und „Aufladen“ mit Düften gehört.

Es werden naturreine, naturidentische und synthetische Duftstoffe unterschieden

Feng Shui DuftZu den naturreinen Düften gehören die ätherischen Öle vom Händler Ihres Vertrauens. Synthetische Düfte werden chemisch zusammengebaut und haben oft Duftrichtungen, die es aus naturreinen ätherischen Ölen gar nicht gibt: Ozean, Flieder, Melone, frische Brötchen, frisches Gras u.v.m. Sie finden Anwendung in Weichspülern, Duftstäbchen, Duftbäumchen und Raumdüften. Immer mehr Menschen reagieren allergisch darauf.

Naturidentische Düfte sind aus natürlichen und synthetischen Stoffen nachgestellt und riechen oft wie natürliche Stoffe, z.B. Fichtennadeln, Zitrone usw. Diese Stoffe werden häufig in billigen Räucherstäbchen verwendet. Welche gesundheitlichen Folgen das hat, ist ungewiss, denn es wirken Stoffe, auf die unser Körpersystem oft auch erst viel später reagiert. Der Zusammenhang lässt sich dann gar nicht mehr feststellen.

Damit Du Dich mit dem Feng Shui Duft wirklich wohlfühlen kannst, ist die Qualität von entscheidender Bedeutung!
Die älteste Form der Aromatherapie und der energetischen Raumreinigung ist das Räuchern.
Dabei wirken 2 Kräfte: das Feuer ist die Kraft der Transformation – Holz wird zu Asche, das Räuchergut wird zu Asche und zu Rauch. Der Rauch ist sozusagen die „Seele der Pflanze“ der ätherische Teil der Pflanze.

Die Hitze löst diesen Teil und schickt ihn in die Luft. Auch hat der Rauch die Fähigkeit unerwünschte alte Energien (verfestigte Emotionen) zu binden und so kann man sie ganz einfach aus dem Fenster hinauslüften.
Zurück bleibt dann der zarte, feine und klare Duft des Räuchergutes.

Zum Reinigen empfehlen sich Harze wie indischer Weihrauch oder Copal; Hölzer wie Palo Santo; Kräuter wie Salbei, Lavendel und Beifuß; Gewürze wie Zimt, Wacholder oder Kardamom.100 % naturreine ätherische Öle haben viele Eigenschaften und wirken gegen Bakterien, Viren, Pilze und schlechte Gerüche. Du kannst Deine Räume klären und eine harmonische Atmosphäre zaubern, inspirieren, einhüllen, konzentrieren oder auffrischen – in der Duftlampe, auf dem Duftstein, im Putzwasser. Viele verschiedene Möglichkeiten bietet der Feng Shui Duft.

Der Feng Shui Duft zum Ausprobieren:

Gebe einfach ein paar Tropfen Orange, Lavendel oder Zirbelkiefer mit etwas Neutralseife gemischt in Dein Putzwasser und wische damit alle Oberflächen ab, die Du feucht behandeln kannst. Ganz besonders hilfreich ist auch die Mischung „Space Clearing“ aus dem Hause PRIMAVERA Life erhältlich bei Vielharmonie GmbH. Dieses ätherische Öl ist ganz speziell für die Raumreinigung zusammengestellt. Übrigens auch ganz wirksam ist dieser Feng Shui Duft im Auto!

Für die Schnelle Lösung:

Feng Shui DuftAls ganz schnelle Lösung für Zwischendurch ist das Airspray: Ätherische Öle mit Wasser vermischt und in die Luft gesprüht, bringen sofort und spürbar eine Verbesserung. Danach kannst Du die Räume wieder „Aufladen“ und eine besondere Atmosphäre schaffen: z.B. im Arbeitsraum für Kreativität etwas Süßgras oder Poekar (Sal Harz) räuchern oder ätherisches Öl in die Duftlampe geben; zur Beruhigung etwas Lavendel, für gute Laune Orange,  oder zur Konzentration Grapefruit.

Für etwas Sinnlichkeit im Schlafzimmer räuchere mit weißem Sandelholz oder gebe „Samt und Rosen“-Mischung in die Duftlampe.
Probiere doch mal Deinen Lieblingsduft in einem Badesalz, Badesahne oder Körper Öl – vielleicht auch im Wohlfühlbad zu zweit: für ein Vollbad ca. 8-10 Tropfen in 3-4 EL Sahne oder Meersalz.

Weitere Informationen bei:

Monika Reißler – Vielharmonie GmbH, Naturparadies 1, 87466 Oy-Mittelberg

Vielen Dank für Deine tollen Informationen, liebe Monika!

Lieber Leser,
schreibe mir doch was Dein duftigstes Erlebnis war. Deine Meinung würde mich sehr interessieren.
Deine Petra Coll Exposito

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