Kleider machen Leute – so heißt ein berühmtes Sprichwort. Tatsächlich hat die Art und Weise, wie wir uns kleiden, eine Menge mit dem eigenen Selbstbild und jenem, das wir bei unserem Gegenüber hervorrufen möchten, zu tun. Kleidung wirkt also stets auf zwei Ebenen: innerlich und äußerlich.

Aber neben der optischen wird dem, was wir tragen auch eine energetische Wirkung zugeschrieben. Es ist daher durchaus interessant, Dich einmal mit dem Thema Kleidung intensiv auseinanderzusetzen und zu überdenken, ob und inwiefern Deine Kleiderwahl Dich tatsächlich widerspiegelt – oder wie Du sie gemäß Feng Shui verbessern kannst.

Kleidung als Spiegel Deiner Persönlichkeit betrachten

Farben beeinflussen uns ebenfalls bei der Kleidung, Body Feng Shui
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Viele Menschen folgen achtlos einem Trend nach dem anderen. Sie verfolgen bei Freunden, in Zeitschriften oder im Internet, welche Styles gerade angesagt sind und ahmen das Outfit ihrer modischen Vorbilder nach.

Andere wiederum machen sich überhaupt keine Gedanken um ihre Kleidung. Sie tragen kurzerhand die abgelegten Klamotten von Geschwistern oder Freunden. Hauptsache günstig und bequem, lautet ihre Devise. Die Optik spielt für sie hingegen eine untergeordnete Rolle.

Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es im Umgang mit Kleidung nicht.

Schließlich darf jeder das tragen, was ihm oder ihr gefällt – und das ist auch gut so. In vielen anderen Ländern dieser Welt ist das (noch) keine Selbstverständlichkeit.

Dennoch kann es interessant sein, Deinen persönlichen Umgang mit Kleidung einmal zu hinterfragen. Dieser verrät nämlich eine Menge über Dich und das, was Dir im Leben wichtig ist. Wer immer nur den Trends hinterherläuft, hat vielleicht noch nicht seinen eigenen Look gefunden – im übertragenen Sinne also noch nicht zu sich selbst gefunden.

Demgegenüber neigen Personen, die sich wenig bis überhaupt keine Gedanken um ihr Äußeres machen, vielleicht dazu, sich selbst nicht wichtig genug zu nehmen. Sie sind es sich nicht wert, sich neue Schuhe zu leisten oder einen teuren Besuch beim Friseur.

Stattdessen haben sie sich vielleicht zur Gewohnheit gemacht, andere Personen wie beispielsweise ihre Kinder stets über sich selbst zu stellen – auch, wenn ihr Altruismus auf Kosten des eigenen Wohlbefindens oder sogar der Gesundheit geht.

Kleidung ist Teil Deiner Persönlichkeitsentwicklung

Diese sind nur einige Beispiele von vielen, doch sie machen bereits deutlich, inwiefern Kleidung ein Spiegel Deiner Persönlichkeit sein kann. Jeder Mensch hat andere Gründe, weshalb er mit dem Thema Outfit beziehungsweise Styling auf eine gewisse Art und Weise umgeht. Es kann dementsprechend interessant sein, Deinen eigenen Beweggründen einmal auf den Zahn zu fühlen.

So oberflächlich das Thema also auf den ersten Blick wirken mag, so tiefgründig ist es auf den zweiten. Denn schnell wirst Du merken, wie sich Dein Kleidungsstil mit verändert, sobald Du als Persönlichkeit reifst. Plötzlich traust Du Dich vielleicht, auffälligere Farben zu tragen, weil Du an Selbstbewusstsein gewonnen hast. Oder das Plus an Selbstliebe erlaubt Dir endlich, Dir auch hin und wieder neue Klamotten zu gönnen und Dich für einen stressigen Alltag zu entlohnen.

Kleidung mag Dich zwar nicht zu einem anderen Menschen machen, doch auch innerlich kannst Du eine Wirkung erzielen: Eine neue Friseur schenkt Dir vielleicht mehr Selbstakzeptanz oder die neue Jeans in der perfekten Passform lässt einige Pfunde optisch verschwinden und gibt Dir dadurch Selbstvertrauen sowie Mut für eine anstehende Präsentation.

Auch hier ist die Liste der Beispiele lang. Fakt ist also: Innerliche und äußerliche Veränderungen gehen Hand in Hand. Du kannst nicht nur auf einer Ebene etwas verändern, ohne dass Du eine Wirkung auf den anderen Ebenen spürst – sei es innerlich, optisch, spirituell, äußerlich oder energetisch.

Der Zusammenhang zwischen Kleidung und Feng Shui

Farben beeinflussen uns ebenfalls bei der Kleidung
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Lange Rede, kurzer Sinn: Zwischen Deiner Kleiderwahl und Deiner Persönlichkeit besteht ein direkter Zusammenhang. Du selbst wirst Dich vermutlich immer wieder dabei ertappen, wie Du Menschen anhand ihres äußeren Erscheinungsbild in „Schubladen“ einsortierst.

Der Mann mit den langen Haaren und dem Bandshirt geht vermutlich gerne auf Heavy-Metal-Konzerte und die Frau im perfekt sitzenden Business-Kostüm ist karriereorientiert.

Solche Rückschlüsse vom Außen auf das Innere sind vollkommen natürlich – was aber nicht bedeutet, dass sie auch in jedem Fall der Wahrheit entsprechen. Doch dieses vorschnelle Urteilen ist ein natürlicher Mechanismus im Gehirn und Du wirst anschließend unbewusst alles dafür tun, um Deinen ersten Eindruck immer wieder zu bestätigen.

Deine Kleiderwahl bestimmt also zu großen Teilen darüber, wie Du auf andere Menschen wirkst – aber auch auf Dich selbst. Und genau hier kann Feng Shui zum Einsatz kommen. Als Body-Feng-Shui wird diese Sonderform häufig bezeichnet.

Was steckt hinter dem Begriff „Body-Feng-Shui“?

Beim Feng Shui stehen die Wohnräume im Vordergrund. Allerdings lässt sich die Lehre auch auf viele andere Lebensbereiche anwenden – beispielsweise die Gesundheit. Das Body-Feng-Shui ist also eine Weiterführung des klassischen Feng Shui und betrachtet vor allem die Auswirkung von Kleidung auf Dein Selbstbild, Wohlbefinden, Deine Persönlichkeit und Dein Leben im Allgemeinen.

Im Body-Feng-Shui wird auch die Kleidung als eine Art Raum betrachtet, welcher Dich direkt umgibt wie eine zweite Haut. Genau genommen, steht Dir die Kleidung also noch viel näher als der eigentliche Raum, welcher sozusagen als dritte Haut betrachtet werden könnte.

Beim Body-Feng-Shui dreht sich daher alles um das Wohlbefinden im eigenen Körper, wozu neben der Kleidung auch das eigene Gewicht oder die physische Leistungsfähigkeit gehören. Klamotten sind also nicht der einzige wichtige Faktor beim Body-Feng-Shui, sondern auch Deine Gesundheit im Allgemeinen oder innere Denkmuster sowie Deine Glaubenssätze. Doch neben der Arbeit im Inneren, kann hier eben auch an Deiner „zweiten Haut“ gearbeitet werden – an Deinem äußeren Erscheinungsbild.

Welche Ziele verfolgt Kleidung gemäß Feng Shui?

Farben beeinflussen uns ebenfalls bei der Kleidung
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 An Deinem Äußeren zu arbeiten, bedeutet gemäß Feng Shui aber nicht, Dich zu einem Schönheitschirurgen zu begeben oder viel Geld für Kosmetik oder Friseurbesuche auszugeben. Stattdessen geht es darum, Dir durch das richtige Styling einen „Wohlfühlraum“ zu kreieren, welcher sich positiv auf Dein Wohlbefinden auswirkt, beispielsweise durch mehr Selbstbewusstsein oder schlichtweg Gemütlichkeit.

Denn das Gefühl eines warmen und flauschigen Pullovers im Winter, die gemütlichen Sneakers, welche Dich leichtfüßig durch das Leben tragen, oder die Mütze, die Dir ein Gefühl von Geborgenheit schenkt – sie alle erhöhen Dein Wohlbefinden.

Kleidung vermag also eine Wohlfühlzone zu sein. Sie schützt Dich vor Gefahren, hält Dich an kalten Tagen warm und bestimmt über Dein Körpergefühl. Somit erzeugt sie eine starke energetische Wirkung.

Ein Blick auf die energetische Wirkung von Klamotten

Wird die Kleidung anhand der Lehre des Feng Shui betrachtet, gelten für sie eigentlich dieselben Regeln wie für Räume auch. Denn wie Du nun bereits weißt, stellen Deine Klamotten sozusagen den kleinsten Raum dar, in dem Du Dich befindest. Es ist daher wichtig, die Farben, Stoffe und Schnitte bewusst auszuwählen.

Einerseits bestimmt nämlich die optische Erscheinung darüber, welche energetische Wirkung Deine Kleidung sowohl auf Dich selbst als auch Dein Umfeld hat. Andererseits beeinflusst die Kleidung, wie bereits erwähnt, auch zu großen Teilen Dein Wohlbefinden und damit Deine Körpersprache sowie Deine energetische Ausstrahlung.

Zur Verdeutlichung folgendes Beispiel:

Trägst Du beispielsweise zu enge Kleidung, unbequeme Schuhe oder schweren Schmuck um den Hals, wirst Du Dich möglicherweise unwohl in Deiner Haut fühlen. Du nimmst eine geduckte sowie steife Haltung ein, läufst unsicher oder atmest schwer. Das beeinträchtigt aber nicht nur Dein Wohlbefinden, sondern auch Deine Wirkung auf andere Menschen.

Mit der richtigen beziehungsweise falschen Kleidung kannst Du also sowohl Dein Fremdbild als auch Dein Wohlbefinden aktiv steuern. Gemäß der Gesetze der Psychosomatik kann Dich schlecht sitzende oder unbequeme Kleidung sogar auf der psychischen Ebene negativ beeinflussen.

Kleidung aus „energetischer“ Perspektive auswählen

Kleider machen Leute, die Wirkung von Kleidung
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Glücklicherweise funktioniert dieser Mechanismus aber auch in die andere Richtung. Wenn Du also die „richtige“ Kleidung auswählst, stärkt Dich das auf allen Ebenen. Du fühlst Dich wohler, gehst aufrechter, fühlst Dich selbstbewusster, wirkst sympathischer – diese Liste der positiven Effekte könnte noch weitergeführt werden.

Gewiss kennst Du das Gefühl aus eigener Erfahrung: Hast Du Deine Lieblingskleidung an oder Dich für einen feierlichen Anlass so richtig schick gemacht, fühlst Du Dich viel besser und selbstsicherer. Du trittst anders auf, gehst offener auf Menschen zu und hast das Empfinden, Du seist um zwei Meter gewachsen. Du fühlst eine Art inneres Strahlen, innere Kraft, innere Leidenschaft – oder wie auch immer Du diese Energie nennen möchtest.

Genau diese positive energetische Wirkung sollte aber kein Einzelfall bleiben. Stattdessen kannst und solltest Du diese jeden Tag herstellen, sobald Du Dich anziehst und auf den anstehenden Tag vorbereitest. Wenn Du aus energetischer Sicht also die „richtige“ Kleidung auswählen möchtest, spielen dabei folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

Passform

Die Passform eines Kleidungsstücks hat großen Einfluss darauf, wie wohl Du Dich darin fühlst. Es gibt beispielsweise kurze, mittellange oder lange Kleider. Du kannst einen Pullover mit Ausschnitt oder Rollkragen tragen. Oberteile für den Sommer gibt es als T-Shirts oder Tops mit dünnen Spaghetti-Trägern. Und auch bei den Jeans gibt es mittlerweile von Skinny Jeans über High Waist, Ankle oder Slim Fit Jeans bis hin zu Mom Jeans oder Baggy Pants verschiedene Passformen für jeden Typ und Stil.

Ein Stück weit ist die Frage nach der Passform natürlich Geschmacksache. Während die einen sich in enganliegender Kleidung wohler fühlen, setzen die anderen lieber auf den gemütlichen „Oversized-Look“. Hauptsache, die Kleidung hat keine unangenehmen Druckstellen. Manchmal bohrt sich nämlich der Hosenbund beim Sitzen in den Bauch oder das Armband ist zu eng und hinterlässt rote Striemen am Handgelenk.

Egal, für welche Art von Kleidung und Accessoires Du Dich also schlussendlich entscheidest: Sie müssen so gut passen, dass Du Dich rundum wohlfühlst – ohne das Bedürfnis, irgendwo zu zupfen, ziehen, weiten…

Proportionen

Bei der Passform ist ebenfalls wichtig, dass die Proportionen stimmen. Das beeinflusst zwar eher die optische Wirkung der Kleidung, doch Du wirst Dich dadurch gewiss wohler fühlen. Die richtige Auswahl der Kleidung bietet Dir nämlich die Möglichkeit, angebliche „Problemzonen“ zu Kaschieren oder einen gewünschten Effekt zu erzielen – beispielsweise größer zu wirken oder kräftiger.

Wählst Du weite Kleidung, lässt Dich das automatisch schlanker, aber weniger weiblich wirken. Männer sehen dadurch etwas maskuliner aus, wenn sie eine eher schmale Figur haben. Sie können außerdem durch weite Kleidung ihre Körpergröße optisch mindern.

Demgegenüber lassen Dich enganliegende Klamotten größer wirken. Sie betonen Deine Rundungen, bei Frauen beispielsweise das Dekolleté oder bei Männern die Muskeln an den Oberarmen. Die Jeans verschmälern oder verbreitern je nach Passform Deine Hüfte beziehungsweise Oberschenkel, Schulterpolster lassen Dich selbstbewusster und kräftiger wirken.

Durch die bewusste Auswahl Deiner Kleidungsstücke kannst Du also Deine Proportionen frei nach Belieben modellieren und somit perfekt auf den jeweiligen Anlass anpassen. Du möchtest Dich im Job stark und selbstbewusst fühlen, bei einem Date aber feminin auftreten oder als Mann größer wirken? Die Möglichkeiten sind vielfältig und somit kannst Du Deine optische Wirkung, ebenso wie Dein eigenes Wohlbefinden, mit der richtigen Modellierung der Proportionen positiv beeinflussen.

Farbe

Farben beeinflussen uns ebenfalls bei der Kleidung
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Eine sehr wichtige Rolle aus energetischer Perspektive spielt bei der Kleidungsauswahl deren Farbe. Wie Farben wirken, weißt Du gewiss aus dem klassischen Feng Shui bereits. Viele der dort gültigen Grundregeln kannst Du aber auch auf Kleidung anwenden.

Empfehlenswert sind klare und reine Farben. Ein reines Weiß beispielsweise oder ein strahlendes Gelb. Naturtöne wirken dabei auf den Körper besonders entspannend – auch, wenn sie sich unter der Oberfläche befinden, sprich außerhalb des Sichtbereichs. Sogar die Wahl Deiner Unterwäsche wirkt sich demnach auf Deine Energie aus.

Sinnvoll ist es also, das komplette Outfit jeden Morgen neu zusammenzustellen und perfekt auf den bevorstehenden Tag anzupassen. Ob Du zur Arbeit gehst und ein wichtiges Meeting hast oder mit Deinen Kindern auf dem Spielplatz tobst: Deine Vorhaben machen einen großen Unterschied für Deine Farbwahl.

Außerdem gilt es, die Farbtöne an die Jahreszeit sowie an Deinen Farbtyp anzupassen. Im Winter sorgen warme Farben auch für ein wärmeres Gefühl, kalte Farben versprechen im Sommer hingegen optische Abkühlung. Dunkelhaarige können als Ausgleich gerne helle Farben tragen. Hellhaarige Menschen dürfen frische, aber leicht abgedunkelte Töne wählen.

Muster

Für mehr Konzentration am Arbeitsplatz wählst Du also beispielsweise den gelben Pullover, für das Spielen mit den Kindern hingegen das Leichtigkeit versprühende Hellblau. Gerne darfst Du Farben aber auch in Mustern kombinieren. Vermeide dabei allerdings destruktive Muster oder Symbole.

Ähnlich wie bei Bildern in der Wohnung, sollten die Motive positiv geprägt sein. Messer, Risse, Rosen mit Dornen, schwere Nieten oder andere belastende Verzierungen sind zu vermeiden, denn sie schwächen Dich auf einer energetischen Ebene. Entscheide Dich daher für positiv geprägte und aufbauende Muster sowie Symbole – oder im Zweifelsfall lieber für einfarbige Kleidungsstücke, die Ruhe ausstrahlen.

Materialien

Wählst Du gefärbte Kleidung, sollte diese am besten mit natürlichen Mitteln gefärbt sein. Natürlichkeit ist nämlich das A und O bei der Auswahl der Materialien. Dabei muss es sich nicht zwingend um Naturfasern handeln, vielmehr kommt es auch auf die Verarbeitung an. Naturtextilien können schließlich ebenfalls mit schädlichen Stoffen belastet sein.

Wähle also natürliche und schonend verarbeitete Materialien wie Baumwolle, die angenehm auf der Haut liegen. Zu vermeiden sind hingegen schwere Kleidungsstücke wie eine Lederjacke oder Plateau-Schuhe. Achte zudem darauf, dass das Material nicht kratzt oder scheuert.

Beweglichkeit

Farben beeinflussen uns ebenfalls bei der Kleidung
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Die Art der Materialien bestimmt zugleich über deren Beweglichkeit. So muss beispielsweise eine Skinny Jeans aus speziellem Stretch-Stoff gefertigt werden, um Dir die notwendige Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

Denn Bewegung ist ein wichtiges Stichwort: Die „richtige“ Kleidung unterstützt Dich in Deinen Bewegungen. Klamotten dürfen Deine Beweglichkeit also nicht einschränken und dadurch auf einer energetischen Ebene lähmen.

Bevor Du Dich für oder gegen ein Kleidungsstück entscheidest, ist es daher sinnvoll, diese auf Deine Bewegungsfreiheit darin zu testen. Sitzen, stehen, rennen, springen – alle Aktivitäten müssen problemlos möglich sein, ohne dass Du einen Widerstand oder eine andere Form der Beeinträchtigung spürst. Nur so kann die Energie frei fließen.

Schutz

Zuletzt bedeutet Kleidung gemäß Feng Shui stets auch Schutz. Die richtigen Schuhe verhindern Schnitte durch Glasscherben oder die Mütze bewahrt Dich vor Kälte. Nicht empfehlenswert sind daher beispielsweise Hosen mit Rissen oder Oberteile und Kleider mit „Cut-Outs“, also bewusst eingesetzten Löchern, welche derzeit voll im Trend liegen. Solche Kleidungsstücke rufen ein ungleichmäßiges Wärmeempfinden hervor und lassen einige wichtige Energiezentren ohne Schutz.

Stattdessen kannst Du solche Energiezentren bewusst schützen oder durch die Wahl der richtigen Kleidung stärken. Ein Kragen oder Schal schützt beispielsweise das Hals-Chakra, eine High-Waist-Jeans Dein Sakralchakra oder eine tiefsitzende Mütze das dritte Auge. Wenn Du also aufgrund von Herausforderungen wie einem schwierigen Gespräch ein besonderes Schutzbedürfnis spürst, kannst Du durch passende Kleidung Dein Wohlbefinden stärken und souveräner in die Situation gehen.

Fazit zum Body-Feng-Shui und der Kleidung

Du siehst: Das klassische Feng Shui lässt sich zwar nicht eins zu eins auf die Kleidung anwenden. Viele der Grundregeln können aber auch darauf übertragen werden. Sei es die Farbwirkung oder die Symbolik – das Body-Feng-Shui überträgt den traditionellen Ansatz auf Dein körperliches Wohlbefinden und hilft Dir dabei, dieses durch die richtige Kleiderwahl zu erhöhen.

Fortan wirst Du also mit großer Wahrscheinlichkeit bewusster auf die Wahl Deines Outfit sowie deren Wirkung auf Dein Wohlbefinden achten. Sinnvoll ist es zudem, weiterhin in regelmäßigen Abständen einen Blick auf Dich selbst zu werfen und Dir Fragen zu stellen, wie: Hat sich mein Stil in den letzten Wochen oder Monaten verändert? Wenn ja, inwiefern? Was bedeutet das für meine Persönlichkeitsentwicklung? Wo habe ich Fortschritte gemacht? Und wo (noch) nicht?

Bei einem genaueren Blick ist die Thematik der Kleidung also keinesfalls oberflächlich, sondern sagt eine Menge über Dich selbst aus – und kann bei der richtigen Anwendung des Body-Feng-Shui viel Gutes bewirken!

Ich freue mich über deine Meinung

herzlichst Petra

 

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