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In unserer modernen Gesellschaft ist der Alltag vieler Menschen geprägt von Stress, Hektik und Termindruck. Sie müssen nicht nur in Vollzeit arbeiten, sondern auch noch den Haushalt schmeißen, ihre Beziehungen pflegen, Kinder oder Haustiere versorgen und, und, und…

Die To-Do-Listen sind dementsprechend lang und der Tag oft so durchgeplant, dass dabei eine wichtige Sache vergessen wird: wir selbst! Denn auf Dauer kannst Du so eine Taktzahl im Alltag nur durchhalten, wenn Du auf der anderen Seite auch ausreichend Ruhezeiträume einbaust. Was Du also brauchst, um dauerhaft leistungsfähig, dennoch aber gesund zu bleiben, ist Balance. An dieser Stelle kommt die Lehre des Feng Shui ins Spiel.

Das Yin und Yang in der chinesischen Kultur

Es ist wohl eines der berühmtesten Symbole der Welt und beinahe jeder hat es schon einmal gesehen – doch nur wenige Menschen kennen die Bedeutung hinter dem Yin und Yang. Sie sind in jedem Fall fest in der chinesischen Kultur verankert und somit auch in der Lehre des Feng Shui.

Yin und Yang stehen für Gegensätzlichkeit, aber auch Balance. Sie symbolisieren also zwei konträre Elemente, bedingen sich aber auch gegenseitig und könnten ohne das jeweils andere nicht existieren. Im übertragenen Sinne symbolisieren sie dadurch die Balance im Leben, denn überall finden sich diese Gegensätzlichkeiten wieder.

Yin ist die schwarze Seite.

Es symbolisiert den Schatten, aber auch die Weiblichkeit. Weiterhin steht es für Stille und Passivität. Die Energie des Yin ist nach innen gerichtet. Es gibt also nicht die eine Bedeutung der einzelnen Symbole, sondern sie repräsentieren eine ganze Reihe an Merkmalen.

Das Yang ist dementsprechend das jeweilige Gegenteil: Es ist weiß, männlich und aktiv.

Es steht für die Sonne, das Licht und die Bewegung. Somit halten sich das Yin und das Yang die Waagschale.

Ohne solche Gegensätzlichkeiten gäbe es kein Leben – denn allein schon die beiden Geschlechter sind dafür eine unverzichtbare Voraussetzung. Doch auch im Alltag begegnen Dir das Yin und das Yang überall, sobald Du einmal bewusst darauf zu achten beginnst. Tag und Nacht. Licht und Dunkelheit. Trauer und Freude. Essen und Trinken. Wärme und Kälte. Aber eben auch Aktivität sowie Passivität.

Ohne Entspannung ist keine Leistung möglich

Frau auf der Wiese, Balance durch Feng Shui finden
unsplash©Fuu J

Du kannst somit durchaus einen aktiven Alltag haben, viel Leistung erbringen und To-Do-Listen abarbeiten. Auf Dauer wird das aber nur möglich sein, wenn Du Deinem Körper sowie Geist auch ausreichend Ruhe gönnst. Zeit für Entspannung also, in welcher Du Stress abbauen und Deine Energieressourcen wieder aufladen kannst.

Keine Aktivität ohne Passivität – das ist das Grundprinzip, welches Du aus dem Yin und Yang lernen kannst. Was Du brauchst, ist eine gesunde Balance. Das gilt für alle Lebensbereiche, zum Beispiel die sogenannte „Work-Life-Balance“, aber auch für die Kinderbetreuung, Hobbys, Liebesbeziehungen und so weiter…

Zu viel von einer Sache ist bekanntlich niemals gut. Wenn Du zu viel Zeit mit Deinem Partner verbringst, wirst Du Dich irgendwann eingeengt und genervt fühlen. Wenn Du Dich ständig nur um Deine Kinder kümmerst, wirst Du irgendwann ausgelaugt sein und Dich wieder nach erwachsenen Gesprächsthemen oder Deinem Arbeitsalltag sehnen. Wenn Du aber zu viel arbeitest, wirst Du körperlich sowie geistig ausbrennen. Und wenn Du zu viel ruhst, werden Dir wiederum die Herausforderungen des Lebens fehlen.

Welche Rolle spielt die Balance im Feng Shui?

Wenn Du Dich nun fragst, was Yin und Yang beziehungsweise die Balance mit Feng Shui zu tun haben, lautet die Antwort: alles! Sie definieren die beiden grundlegenden Anordnungen, an welchem sich die Lehre des Feng Shui orientiert. Im Feng Shui strebt alles nach Harmonie und diese entsteht nur durch Balance.

In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, dass Wandbilder in der Mitte des Raumes oder aber gleichmäßig verteilt hängen – zwei Bilder, je eins auf jeder Seite und in demselben Abstand von der Mitte vielleicht. Zwar mag das Feng Shui die Lehre von Yin und Yang weiterentwickelt und komplexer gestaltet haben, doch die Grundlagen sind seit dessen Entwicklung stets dieselben geblieben.

Feng Shui spielt für die Balance in Deinem Leben also zweierlei Rollen: Einerseits können Dir Deine Wohnräume dabei helfen, die notwendige Ruhe und Entspannung in einem stressigen Alltag zu finden. Sie können Deine Wohlfühloase werden – eine Art geschützter Raum, wo Hektik, Zeitdruck, Termine & Co ausgeschlossen werden.

Andererseits kannst und solltest Du dieses grundlegende Harmonisierungskonzept auch auf alle anderen Lebensbereiche anwenden. Es geht also nicht nur darum, deine Wohnräume entsprechend einzurichten, sondern Du musst Dir eben auch Dein Leben harmonisch „einrichten“.

Ein Leben in Balance ist keine Frage des Zufalls

Frau auf der Wiese, Balance durch Feng Shui finden
pixabay©winner01

Intensive Zeit mit den Kindern, aber auch das Alleinsein genießen, wenn sie schlafen. Zeit mit Deinem Partner beziehungsweise Deiner Partnerin verbringen, aber auch mit Freunden. Auf der Arbeit Leistung erbringen, aber als Ausgleich auch Hobbys haben.

Aktiv sein, aber zwischendurch auch entspannen sowie zur Ruhe kommen. Diese sind nur einige von vielen Beispielen, inwiefern die Balance Dein Leben prägen sollte.

Zwischen all den Terminen sowie Verpflichtungen bleibt aber keine Zeit, um in die Sauna zu gehen, Sport zu treiben oder einfach auf dem Sofa zu entspannen, möchtest Du nun protestieren? Doch, lautet die Antwort! Zeit ist schließlich stets eine Frage der Prioritäten und in dem Fall muss eben ein anderer Punkt auf der To-Do-Liste weichen. Ruhe, Entspannung und das simple Nichtstun kommen in unserer Gesellschaft nämlich viel zu kurz. Sie sind beinahe verpönt, denn sie werden mit Faulheit in Verbindung gebracht.

Kein Wunder also, dass die Gesellschaft immer mehr Fälle von Burnout oder anderen stressbedingten Erkrankungen zählt. Wir haben die Balance verloren! Wer in dieser Gesellschaft die Harmonie im eigenen Leben dem Zufall überlässt, wird schnell vom Stress überrannt. Was Du also gemäß Feng Shui beziehungsweise der Lehre des Yin und Yang tun musst, ist Dein Leben aktiv zu planen und dabei die Balance (wieder) herzustellen. Ordentliche sowie harmonische Wohnräume können dabei unterstützend wirken und Dir Zeit sparen. Denn Zeit ist in unserer Gesellschaft ein knappes Gut und diese kannst Du nun für die Entspannung nutzen.

Auch Störungen der Balance sind Teil von ihr

Das bedeutet allerdings nicht, dass Du immer exakt eine Stunde aktiv und dann eine Stunde passiv sein musst – oder so ähnlich. Balance ist kein äußerer Zwang, sondern ein inneres Gefühl. Auch wenige, aber sinnvoll genutzte Ruhezeiträume können ausreichend sein, um im Alltag leistungsfähig zu bleiben. Und sogar stressige Tage, Wochen oder wenige Monate lassen sich mal überbrücken, wenn anschließend wieder genügend Zeit bleibt, um die Energie zurück in ihre Balance zu bringen.

Störungen der Harmonien sind also Teil des Yin und Yang. Zwar steckt in dem Konzept das grundlegende Prinzip allen Lebens, aber im Alltag gibt es eben nicht nur Schwarz und Weiß, Aktivität und Passivität, Gut und Böse. Stattdessen enthält es viele Grauzonen und Abstufungen. Symbolisiert werden diese im Yin und Yang durch die fließenden Formen. Es gibt keinen Anfang und kein Ende der Kräfte. Sie sind nicht statisch. Stattdessen verfließen sie, gehen ineinander über und existieren im jeweils anderen.

Das macht die Aufgabe, Balance in Deinem Leben zu finden, leider nicht einfacher. Denn Statik bringt auch hier meist nicht das gewünschte Ergebnis. Stattdessen musst Du Deinen Blick nach innen richten und in Dich hineinspüren: Fühlst Du Dich in der Balance? Oder hast Du zu viel Aktivität beziehungsweise Passivität in Deinem Leben? Überwiegt der Stress oder die Entspannung? Bestenfalls halten sie sich die Waagschale. Balance in Deinem hektischen Alltag zu finden und zu bewahren, ist also eine niemals endende Lebensaufgabe.

Wie findest du dein Gleichgewicht im Alltag? Ich freue mich über deine Tipps

Glück auf deine Weg wünscht dir Petra

 

 

 

 

 

 

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