Wenn ständige Angst den Geist vergiftet – Anregungen zur Genesung

Die Frau im hellblauen Kleid und blauen Blumen
©Averyanovphoto bei Pixabay

Das Empfinden ständige Angst ist für viele Menschen fester Bestandteil ihres Alltags. Die Folgen für die körperliche und psychische Verfassung können verheerend sein.

Das Spektrum reicht von Depressionen bis hin zu regelrechten Angstanfällen mit heftigen Reaktionen des Körpers in Form von Atemnot oder Herzrhythmusstörungen.

In diesem Ratgeber findest Du Anregungen, um die ständige Angst zu lokalisieren und Dich davon zu befreien.

Der ständige Angst stellen – der erste Schritt Richtung Heilung

Wird ständige Angst verdrängt und die Ursache nicht analysiert, wird sie unterbewusst genährt. Sie schwingt mit, begleitet den Tag und vergiftet sowohl das Denken als auch Handeln. 

Hinzu kommt das Resonanzgesetz, das dafür sorgt, dass wird genau das in unser Leben ziehen, was wir erwarten. Beherrscht Angst den Alltag, wird Negatives zur Gewohnheit. Bedrohungen scheinen überall nur auf Dich zu warten. 

Werden Ängste hingegen bewusst identifiziert und benannt, verlieren sie schnell ihren Schrecken. Deshalb sollte der erste Schritt hin zu einem befreiten Leben darin bestehen, sich Zeit für diese Identifikation zu nehmen. 

Viele Ängste sitzen derart tief und haben sich über viele Jahre manifestiert, dass es teilweise schwer fallen kann, sie überhaupt in Worte zu fassen. Doch genau das ist wichtig. Wer die Kontrolle zurückerlangen möchte, sollte seine ständige Angst aufschreiben. 

 

Typische Ängste können sein:

  • Krankheit und Viren (Corona)
  • Krieg
  • Einbruch
  • Arbeitslosigkeit
  • Umweltkatastrophen
  • soziale Isolation
  • Tod
verzweifelte Körperhaltung einer Dame
©Anemone123 bei Pixabay

 

Gibt es die ständige Angst, die durch bestimmte Erfahrungen zustande kamen? 

Oder womöglich erst durch Medien und Informationen von anderen geschürt wurden?

 Besteht die ständige Angst  schon seit der Kindheit? 

Und welche Angstzustände werden durch unbekannte Ursachen ausgelöst?

Fragen wie diese gilt es in Ruhe zu beantworten. Ob dies eigenverantwortlich geschieht oder mit Hilfe eines erfahrenen Therapeuten, muss individuell entschieden werden. Ist es wahrscheinlich, dass die persönlichen Ängste ohne Expertenrat nie behandelt werden, ist eine Therapie empfehlenswert. Ansonsten können Körper und Geist womöglich nie heilen und die Lebensqualität schwindet. 

Ob eine klassische Therapiemethode, Heilarbeit oder gar Schamanismus bevorzugt wird, ist ebenso abhängig von der Persönlichkeit. Jeder sollte den Ansatz wählen, der am ehesten zusagt.

 

Ständige Angst und Medikamente – ein gefährlicher Mix

Viele Menschen mit Angstzuständen greifen zu Medikamenten, um ihre Symptome zu lindern. Da die Gesundheit der Gesellschaft ein lukratives Geschäft für die Pharmaindustrie darstellt, muss die Medikation allerdings kritisch hinterfragt werden. 

Medikamente lösen das Problem mit Ängsten nicht. Sie sorgen lediglich dafür, dass sie erträglicher werden. Abhängig von den Inhaltsstoffen folgen schon bald Nebenwirkungen, die dem Körper zusätzlich schaden. 

Ein gefährlicher Teufelskreis wird in Gang gesetzt. Es soll an dieser Stelle nicht abgestritten werden, dass Medikamente auch Leben retten. Der Griff zur Pille darf jedoch nicht dazu dienen, ständige Angst zu unterdrücken. Wer Symptome durch Medikamente hemmt, aber sich nicht mit den Ursachen beschäftigt, um zu heilen, kann sich langfristig nicht von Angstzuständen befreien.

Die Ernährung als Schlüsselfaktor

Eine Umstellung der Ernährung und das Einbeziehen von pflanzlichen Ergänzungen kann den seelischen Heilungsprozess durch körperliche Veränderungen beschleunigen. 

Wird der Körper mit wertvollen Nährstoffen versorgt, gewinnt er an Vitalität und Resistenz gegenüber äußeren Einflüssen. 

Frisches Gemüse: Tomaten, Gurken, Eisbergsalat
©Sponchia bei Pixabay

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. bietet mit ihren 10 Regeln für einen vollwertigen Speiseplan unter dge.de eine praktische Orientierungshilfe. Damit der Körper vermehrt das Wohlfühlhormon Serotonin produziert, kann gezielt die Aminosäure Tryptophan aufgenommen werden.

Sie ist unter anderem in Cashewkernen, Hafer, Sonnenblumenkernen und Sesam enthalten. Entscheidend ist, dass Tryptophan nicht gemeinsam mit eiweißreichen Nahrungsmitteln konsumiert wird, weil sie den Transport ins Gehirn blockieren.

Cannabidiol & Ashwaganda – zwei Helfer aus der Pflanzenwelt

Unter den Nahrungsergänzungsmitteln ist CBD Öl vielversprechend. Cannabidiol, kurz CBD, wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen, ist nicht psychoaktiv und löst deshalb auch keine Rauschzustände aus. 

Stattdessen wirkt das Cannabinoid angstlösend, entzündungshemmend und entkrampfend. Auch die medizinische Wirkung gegen Übelkeit ist zu nennen. CBD dockt an den Rezeptoren CB1 und CB2 des Endocannabinoid-Systems an und agiert so mit einem wichtigen Teil des menschlichen Nervensystems.

Der Körper kann Cannabinoide zwar selbst herstellen, bei schweren Funktionsstörungen genügen diese aber nicht mehr. Das Endocannabinoid-System ist sowohl an der Entstehung von Ängsten als auch an Funktionen wie Schlaf, Stimmung und Immuntätigkeit beteiligt. 

„Unser Wohlbefinden hängt also zum Teil von der Anwesenheit von Cannabinoiden wie dem CBD ab“, heißt es im CBD Öl Test von Zeitung.de, einer Internetpräsenz, die unter anderem über auflagenstärkste Tageszeitungen und aktuelle Gesundheitsthemen informiert. 

In dessen CBD Ratgeber wird hinzugefügt: „Studien haben nachgewiesen, dass von außen zugeführtes CBD Öl die regulatorische Wirkungsweise der körpereigenen Cannabinoide übernehmen und verbessern kann.“

 

Mutter und Tochter am Kuscheln
©StockSnap bei Pixabay

Cannabinoide haben als Wirkstoff der Cannabispflanze dazu geführt, dass das Endocannabinoid-System überhaupt entdeckt wurde.

In der ayurvedischen Medizin wird hingegen Ashwaganda (Schlafbeere/ Indischer Ginseng) eingesetzt, um dem Körper Vitalität zu verleihen und die Leistungsfähigkeit zu steigern. 

Das Heilkraut kann beim Bewältigen von Stresssituation helfen und durch die ausgleichende Wirkung auf Nerven Angstgefühle hemmen. Während verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung von Angstzuständen mit bestimmten Nebenwirkungen verbunden sind, ist das bei der Schlafbeere nicht der Fall. Profis im Bereich Naturheilverfahren klären über die korrekte Dosierung auf.

 

Zuhause wohlfühlen – Stressprävention mit Feng Shui ​

Grundsätzlich kann ein Ungleichgewicht der fünf Elemente Holz, Metall, Wasser, Erde und Feuer in Wohnlandschaften Ängste verstärken. 

Berührungsängste werden beispielsweise durch ein Übermaß an Metall geschaffen. Es hemmt Spontanität. Ein Zuviel an Wasser kann Ursache für depressive Verstimmungen sein und wenn das Element Erde überhandnimmt, neigen wir dazu an Dingen und Glaubenssätzen festzuhalten. 

Die Harmonielehre Feng Shui ist ein wirkungsvoller Unterstützer bei Angstzuständen. Sie ermöglicht das Einrichten eines energiespendenden Wohnraums. Mit welchen Maßnahmen Du Dein Zuhause optimierst, kannst Du in unserem Beitrag „Typische Gesundheitsprobleme lösen mit Feng Shui“ nachlesen. 

Darin gehen wir auf positive Veränderungen ein, um Stress zu minimieren und wohltuende Entspannung im Alltag zu erleben. Ergänzend empfehlen wir den Ratgeber über Schlafprobleme, da auch sie erheblichen Anteil an der ständige Angst haben und diese verstärken.

 

Weitere Tipps zur Angstbewältigung:

Abgrenzung von Ängsten anderer:

Viele Ängste entstehen erst durch Erzählungen von Mitmenschen. Ihre ängstliche Einstellung stößt ein Gedankenkarussell an, das sich teilweise schwer wieder stoppen lässt. 

Deshalb ist es elementar sich von der ständige Angst der anderen abzugrenzen. Das bedeutet nicht, dass man in Gesprächen nicht mehr zuhören soll, aber es ist entscheidend, fremde Befürchtungen nicht zu den eigenen werden zu lassen. 

Auch der Zeitpunkt für entsprechende „Problemgespräche“ ist eigenverantwortlich zu wählen. Beim Essen ist beispielsweise ein denkbar ungünstiger Moment. Schließlich soll die Nahrungsaufnahme von Genuss geprägt sein. Ängste sind am Tisch fehl am Platz.

Wasser als reinigende Kraft:

Das Trinken von ausreichend Wasser hat enormen Einfluss auf die Gesundheit. Die Tatsache, dass der menschliche Körper zu einem Großteil aus Wasser besteht, unterstreicht die Bedeutung. 

Wer sich beim Trinken des Lebenselixiers vorstellt, dass es Gifte und Ängste aus dem Körper spült, intensiviert die positive Wirkung auf Zellstrukturen.

Wasser mit Zitrone bringt dein Körper in Schwingung
©Free-Photos bei Pixabay

Mit Meditation ins Hier und Jetzt:

Viele Menschen sind von Zukunftsängsten geplagt. Sie beruhen auf negativen Gedanken, falschen Annahmen und Fantasie. Was zählt, ist das Hier und Jetzt. 

Doch im hektischen Alltag tritt die Gegenwart in den Hintergrund. Um Ängste akzeptieren und loslassen zu können, ist Meditation eine kraftspende Methode. Wer sich schlecht konzentrieren kann, ist mit geführten Meditationen zum Thema ständige Angst  gut beraten.

 

 

 

Ich freue mich sehr über Deine Meinung, vielleicht hast auch Du einen Tipp für mich herzliche Grüße von Petra

Bildrechte

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Frau mit Kind ©StockSnap bei Pixabay, Frau mit Händen und Beinen ©Anemone123 bei Pixabay, Salat ©Sponchia bei Pixabay, Glas Wasser ©Free-Photos bei Pixabay, Frau in der Wiese ©Averyanovphoto bei Pixabay

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