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Im Feng Shui meint der Begriff Qi die unsichtbare Lebensenergie, die sich durch den gesamten Alltag zieht. Ein Großteil unserer Energie stammt dabei aus Licht. Das merkst Du spätestens im Winter, wenn die Tage kurz und dunkel sind und die Stimmung scheinbar grundlos im Keller ist. Hier erfährst Du, wie Du das ganze Jahr die Wirkung von Licht auf den Körper zu Deinem Vorteil nutzen kannst!

Licht als Lebensenergie

In einer hellen Umgebung mit freundlichem Licht steigt automatisch die Stimmung: Nicht umsonst fällt es an einem schönen Sommertag viel leichter, früh aufzustehen! Licht gibt Kraft, motiviert, weckt den Körper auf und zeigt ihm in Form von natürlichem Sonnen- bzw. Mondlicht, wann es Zeit ist, zu ruhen.

Licht ist damit ein wesentlicher, unverzichtbarer Teil von Gesundheit und Qi. Das natürliche Tageslicht kannst Du nicht beeinflussen, doch zumindest in der eigenen Wohnung lässt sich Beleuchtung bewusst einsetzen, um eine positive Atmosphäre zu schaffen.

Eine Grundregel für Beleuchtung, die Deinen Körper in seinem natürlichen Rhythmus optimal unterstützt, lautet: Kombiniere verschiedene Lichtquellen und -farben, statt nur die klassische Deckenbeleuchtung einzusetzen. Das gilt für jeden Raum, denn ein Zimmer sollte immer möglichst vollständig ausgeleuchtet sein und das Licht eine Balance von aktiv und passiv (Yin und Yang) widerspiegeln.

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Energie durch Licht beim Wohnen und Arbeiten

Wenn Du dich tagsüber oft müde und energielos fühlst, kann das daran liegen, dass Deine Melatonin-Produktion unregelmäßig abläuft. Dieses Hormon steuert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und wird unter optimalen Bedingungen gegen Abend vermehrt gebildet. Dein Melatonin- und damit das Energielevel kannst Du durch Beleuchtung maßgeblich beeinflussen.

Beleuchtung im Schlafzimmer

Das Schlafzimmer trägt nicht umsonst diesen Namen. Hier regeneriert Dein Körper nachts – und das geht am besten, wenn das Licht nicht zu anregend wirkt. Elektrische Geräte aktivieren stark, da sie häufig blaues Licht abstrahlen. Computer, Fernseher, Smartphone und Radio haben also im Schlafzimmer nichts zu suchen, wenn Du abends gut einschlafen willst.

Ideal ist hingegen warmweißes Licht, da es mit seiner rötlichen Lichtfarbe die bekannte Melatoninproduktion unterstützt und Dich auf den Schlaf vorbereitet. Damit Du morgens trotzdem wach wirst und das Aufstehen nicht zu schwerfällt, kannst Du auch eine LED-Lampe mit veränderbaren Lichtfarben einsetzen. Mittlerweile gibt es zum Beispiel Lampen, die das Licht des Sonnenaufgangs sogar nachsimulieren können.

Zur Schlafenszeit sollte der Raum jedoch so dunkel wie möglich sein. Je mehr Licht, desto schwerer hat es der Körper, völlig zur Ruhe zu kommen und desto unruhiger schläfst Du. Für erholsamen Schlaf setzt Du also am besten Jalousien oder sehr gut isolierende Vorhänge ein – und positionierst die Deckenbeleuchtung nicht direkt über dem Bett.

Beleuchtung im Badezimmer

Das Badezimmer verlangt nach zweierlei Lichtfarben. Denn dort willst Du einerseits entspannen, brauchst aber andererseits genug helles Licht für die tägliche Pflegeroutine. Am besten sorgst Du daher für eine warme Deckenbeleuchtung und zusätzliche warme Lichtquellen. Gut geeignet sind zum Beispiel Salzsteinlampen oder Kerzen mit Lavendelduft, die Dir doppelte Entspannung garantieren.

Der Spiegel sollte hingegen mit tageslichtweißer Beleuchtung ausgestattet sein, damit Du bei der Gesichtspflege und Kosmetikroutine auch wirklich gut siehst. Verzichte jedoch beim abendlichen Zähneputzen auf das Spiegellicht, damit es Dich nicht wieder aufweckt – oder verwende im Badezimmer ebenfalls LED-Lichter, deren Lichtfarbe Du regulieren kannst.

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Beleuchtung im Arbeitsbereich

Wenn Du in der Wohnung häufig arbeitest, kannst Du Deine Energie am Arbeitsplatz mit Licht steigern. Steht nämlich Dein Schreibtisch möglichst nah am Fenster, so bekommst Du tagsüber viel natürliches Licht, das Dir Konzentration und Aufmerksamkeit bringt. Achte allerdings darauf, dass du deinen PC-Monitor nicht genau vor dem Fenster aufstellst. Denn dann ist eine starke Blendung und eine vorzeitige Ermüdung vorprogrammiert. Auch Spiegelungen auf dem Monitor (von Kunstlicht aber auch Sonnenlicht) sollten unbedingt vermieden werden.

Sorge zusätzlich für die Möglichkeit, Deinen Platz noch individueller beleuchten zu können, etwa mit einer tageslichtweißen Schreibtischlampe mit schwenkbarem Arm. Nach Feng Shui sollte aber der Arbeitsbereich klar vom Entspannungsbereich getrennt sein.

Wenn Dein Home Office also im Wohnzimmer ist, solltest Du versuchen, den Entspannungsbereich auch in Sachen Beleuchtung abzugrenzen. Das gelingt mit dem warmweißen Licht einer schönen Stehlampe, Licht-Spots mit Dimmer etc. Hilfreich ist zudem eine optische Trennung, etwa durch einen Raumteiler oder große Pflanzen.

Das Zusammenspiel von Licht und Farben

Während die Lichtfarbe an sich bereits eine große Rolle spielt, kann sie durch ein passendes Farbkonzept noch positiv hervorgehoben werden. Denn die Farbgestaltung von Wänden und Möbeln hat eine große Wirkung darauf, wie Du den Raum wahrnimmst und wie gut Du darin entspannen kannst. Vor allem Wohn- und Schlafbereich wollen also schlau durchdacht sein.

Für das Schlafzimmer eignen sich gut Blaunuancen in Pastelltönen, sei es in Form einer hellblauen Wand oder eines blauen Lampenschirms. Auch neutrale Farben wie Grau, Sand oder Beige bieten sich an. Reines Weiß ist allerdings nicht die beste Wahl, da es Licht reflektiert und im Schlafzimmer zu anregend wirken kann.

In den Arbeitsbereich passen ausgezeichnet Gelb und Orange, da die Farben Energie geben und sich gut mit kalten Lichtfarben ergänzen. Vermeide lieber große, dunkle (Wand-)Flächen, da diese Töne Licht regelrecht verschlucken und Dir damit Energie rauben.

Du siehst: Licht kann mehr, als man zunächst vielleicht denkt. Die richtige Beleuchtung lässt uns tags aktiv sein und nachts ruhig schlafen. Wo immer Du die Lichtverhältnisse selbst beeinflussen kannst, ist es das also absolut wert.

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Autor:

Das italienische Familienunternehmen mit Expertise für sämtliche Lampen- und Beleuchtungskonzepte Platinlux ist bereits seit mehreren Jahrzenten eine feste Größe und ein verlässlicher Ansprechpartner in der Branche. Der Geschäftsführer, Philip Platino selbst, ist dabei stehts bestrebt, seine Beleuchtungslösungen den heutigen Anforderungen anzupassen und Menschen zudem wieder für das wichtige Thema „richtige Raumbeleuchtung“ zu sensibilisieren.

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